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Elias Elhard erster Cross Over Champ beim freestyle.berlin

Posted 10/12/2009 by Vans Germany

Das Berliner Publikum war zwar nicht in einer Anzahl von 47.000 Personen wie in Zürich erschienen, aber dafür sahen diese gut gelaunt, wie der Snowboarder Seb Toutant (CAN), der Freeskier Henrik Harlaut (SWE) und der Skateboarder Jean Postec (FRA) sich den Titel

«freestyle.champ» in ihren Disziplinen holten. 13 000 Besucher, Live-Konzerte sowie Afterparties

mit coolen DJs und spektakuläre Freestyle-Action verwandelten den Flughafen Berlin-Tempelhof

von Freitag bis Sonntag in eine einzigartige Freestyle-Arena.

 

Während drei Tagen erlebten 13 000 Zuschauer auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof hochklassige

Wettkämpfe, atemberaubende FMX-Action bei der Swatch FMX Show und tolle Live-Musik sowie coole

Afterparties. Bei guter Stimmung animierten die Aussteller in der Label World die Besucher mit kreativen

Gewinn- und Geschicklichkeitsspielen zum Mitmachen. Das Berliner Publikum war begeistert und weiss

nun, was es bei freestyle.berlin zu erleben gibt. Jedoch muss sich der Event noch etablieren.

«freestyle.berlin hat bewiesen, dass unser Konzept auch ausserhalb der Schweiz funktioniert», meint der

zufriedene OK-Präsident Erwin Flury. «Die Resonanz seitens der Partner, Sponsoren, Medien und vor

allem der Zuschauer war sehr positiv. Der Mix aus Freestyle-Action mit den weltweit besten Athleten,

starken Live-Konzerten und den neusten Trends in der Label World bewährt sich auch hier.»

freestyle.champs Berlin

 

Am Sonntag traten die Finalisten auf Snowboards, Freeskis und Skateboards zuerst in den Finals

gegeneinander an. Jeder Athlet griff nochmals tief in die Trickkiste und wollte zuoberst aufs Treppchen

steigen. In jeder Disziplin kämpften die erfolgreichsten vier Athleten im Superfinal um den Titel

«freestyle.champ Berlin». Die live im TV übertragenen Superfinals der drei Kategorien sowie die Swatch

FMX Show fanden alle innerhalb einer Stunde statt und sorgten so für einen hochklassigen Abschluss.

Le roi de la Vertramp

 

Bei den Skateboardern hiess es einmal mehr «alt gegen jung». Der Sieger der Qualifikation, Jean Postec

aus Frankreich, gab das Zepter nicht mehr aus der Hand. Der 24-Jährige rockte die Vertramp und zeigte

unter anderem einen Tailgrab 540 und einen Sugarcane. US-Boy Adam Taylor, erst 20 Jahre jung, fuhr mit

modernen, sehr technischen Runs gespickt mit Rodeos auf den zweiten Rang. Publikumsliebling Sandro

Dias aus Brasilien zeigte zwar spektakuläre Sprünge, stürzte jedoch in beiden Runs und fuhr auf Rang

drei. Der Australier Renton Millar konnte seine bisherigen Leistungen nicht bestätigen und wurde Vierter.

«Ich bin froh, dass es so knapp zum Sieg gereicht hat und freue mich auf jeden Fall riesig darüber», sagte

ein glücklicher Jean Postec.

 

Schwedisch-amerikanisches Freeski-Duell

Auf dem Big Air kam es zu einer sehr knappen Entscheidung: Der Amerikaner Sammy Carlson, aktueller

«freestyle.champ Zürich», und der 18-jährige Henrik Harlaut aus Schweden machten das Rennen unter

sich aus. Ihre Action war beste Freeski-Werbung, mit einem wahrhaftigen Double Cork 1260 Festival

wurde den Zuschauern Freestylesport der Extraklasse geboten. Der Einzige aber, der diesen

anspruchsvollen Sprung stehen konnte, war der Schwede Harlaut. Carlson musste sich nach minimalem

Rückstand mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Auf den weiteren Plätzen folgten US-Publikumsliebling

TJ Schiller und der schwedische Sunnyboy Jacob Wester.

 

Die Überflieger der Swatch FMX Show

Zwischendurch konnten die FMX-Piloten in der Swatch FMX Show zeigen, was Airtime ist. Mit den

Deutschen Kai Haase, Stefan Bengs und Sebastian «Busty» Wolter, dem Schweden Daniel Bodin und

Superstar Mat Rebeaud aus der Schweiz war sichergestellt, dass die Zuschauer beste FMX-Action zu

sehen bekommen. Mit waghalsigen Sprüngen und sogenannten Trains wie in Schwerelosigkeit wurden die

Zuschauer während allen drei Tagen ins Staunen versetzt. Rebeaud liess den Zuschauern mit seinen

Backflip-Kombinationen das Blut in den Adern gefrieren, während Oldschooler Wolter immer wieder mit

dem Berliner Publikum spielte und die Blicke mit seinem unverkennbaren Style auf sich zog.


Snowboarder bringen das Publikum zum Ausflippen

Der Sonntag war der Tag des Sebastien Toutant. Mit einem an Perfektion grenzenden Sprung errang der

erst 16-jährige Kanadier den Titel des ersten «freestyle.champ Berlin» der Diszplin Snowboard. Den

Judges blieb gar nichts anderes übrig, als seinen einwandfreien Backside 1080 Double Cork mit dem

höchsten Score zu werten. Das Publikum dankte ihm den smoothen Sprung mit tosendem Applaus. Dem

Finnen Eero Ettala, der Toutant vor zwei Wochen in Zürich noch auf den zweiten Platz verwies, reichte es

dieses Mal nur für Rang zwei. Dritter wurde Peetu Piiroinen, ebenfalls aus Finnland, der den Contest zuvor

dominiert hat. Der Schweizer Showman Iouri Podladtchikov qualifizierte sich mit einem One Foot als Dritter

für das Superfinale. Dort konnte er nicht mehr an seine Leistung anknüpfen und wurde Vierter.

Elias Elhardt ist erster «crossover.champ Berlin»

Die Menge tobte während dem einzigartigen, disziplinenübergreifenden Showwettkampf und peitschte die

Athleten zu spektakulären Tricks an. Am Ende waren es noch vier Vertreter aus drei Disziplinen:

Skateboard-König Sandro Dias aus Brasilien, der Schweizer FMX-Star Mat Rebeaud sowie die

Snowboarder Seb Toutant aus Kanada und Elias Elhardt aus Deutschland. Doch auch wenn es zu einem

Zusatz-Voting zwischen Rebeaud und Elhardt kam, war gegen den soliden Double Cork Backside 1080

des 22-jährigen Deutschen kein Kraut gewachsen. Das Publikum hatte sich entschieden und gab ihm

seine Stimme. Der erste «crossover.champ Berlin» heisst verdient Elias Elhardt!

freestyle.ch Zürich, der grösste Freestylesport-Event Europas, hat mit freestyle.berlin ein würdiges Pendant

bekommen. «Berlin ist eine Sportstadt. Ich finde es wichtig, dass die deutsche Hauptstadt Platz für

Trendsportarten bietet. Nie hätte ich mir vorstellen können, Freestylesport auf dem Tempelhof zu sehen.

Früher flog ich ja noch selber hier ab – und jetzt fliegen die Athleten», so Dr. Thomas Härtel, Berliner

Staatssekretär für Sport.

Weitere Informationen gibt es auf www.freestyleberlin.de

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